Dieses Projekt ist als dokumentarisch-forschende Reise rund um CERN, moderne Physik und den Fragenkreis gedacht, der dort entsteht, wo menschliches Wissen an die Grenzen beobachtbarer Materie stößt. Uns interessiert nicht nur die wissenschaftliche Infrastruktur selbst, sondern ein breiteres Gespräch: Was bedeutet es, die Welt mit solchen Maschinen zu erforschen? Welche Wirklichkeitsvorstellungen stehen hinter der heutigen Physik? Und wie kann dieses Gespräch für Menschen verständlich werden, denen neben wissenschaftlichen Daten auch philosophische, anthropologische und religiöse Fragen wichtig sind?
In dieser Phase befindet sich das Projekt in Vorbereitung. Vorgesehen ist eine Forschungsreise mit möglicher Vor-Ort-Aufnahme, dem Kennenlernen des CERN-Raums, dem Sammeln visuellen Materials und der Vorbereitung eines Gesprächs mit einem eingeladenen Gesprächspartner, der Erfahrung im wissenschaftlichen Umfeld hat und zugleich zur kirchlichen Tradition gehört.
Später kann das Projekt die Form eines dokumentarischen Beitrags, eines ausführlichen Interviews oder eines breiteren Bildungsformats annehmen, auch mit Blick auf ein junges Publikum. Uns geht es nicht um einen Konflikt von Wissenschaft und Glauben, sondern um einen tieferen und ehrlicheren Spannungsraum, in dem die Sprache der Physik, die Grenzen menschlicher Erkenntnis und religiöses Bewusstsein ohne Vereinfachung aufeinandertreffen.
Wenn das Projekt vollständig realisiert wird, kann es neben Aufnahmen und Gespräch auch eine breitere Bildungsebene umfassen: einen Exkursions-, Jugend- oder Forschungsrahmen zur modernen Wissenschaft und ihren weltanschaulichen Folgen.