Athos bleibt einer der seltenen Orte Europas, an denen das monastische Leben nicht als museale Erinnerung, sondern in einem lebendigen Rhythmus bewahrt ist. Dieses Projekt ist als Dokumentarfilm oder Reihe von Materialien über den Heiligen Berg gedacht, in denen der äußere Weg mit einer inneren Frage verbunden wird: Was kann Athos dem heutigen Menschen sagen, der in einer Zeit von Lärm, Eile und ständiger Zerstreuung lebt?
Uns ist wichtig, einen touristischen Blick und oberflächliche Exotik zu vermeiden. Das Projekt entsteht aus seltenen Aufnahmen, der Reiseroute, Beobachtungen, Gesprächen, der visuellen Umgebung und dem Versuch, die innere Struktur des athonitischen Lebens wahrzunehmen: Gebet, Arbeit, Stille, Zeit, Brüderlichkeit, Erinnerung und eine besondere Form von Gegenwart.
Wenn das Projekt in größerem Umfang realisiert wird, kann es Teil einer breiteren dokumentarischen Arbeit von Stromata werden, die Orten gewidmet ist, an denen geistliche Tradition als lebendige Form menschlicher Existenz fortbesteht.